Speiseeis hat sehr viele verschiedene Eissorten in seiner geschichtlichen Ausgangsform, welche auch sehr unterschiedlich in Zusammensetzung und, Konsistenz und Beschaffenheit sind. Das als Sorbet oder auch als Fruchtsorbet bezeichnete Eis, ist eine Eissorte und ist eigentlich nur die Bezeichnung für eine eiskaltes Getränk oder aber man kann Sorbet durchaus als eine halbgefrorene Speise bezeichnen. Es besteht meistens aus Fruchtsäften oder Champagner oder Sekt. Als Fruchteis (z.B. Erdbeere) hingegen bezeichnet man eine spezielle Eissorte die aus mindestens 20 Prozent Frucht oder fruchtartigen Zusätzen bestehen muss. Nur bei dem angebotenen Fruchteis mit Zitrone muss der Fruchtgehaltanteil aus 10 Prozent Zitronenmark oder Zitronenfruchtfleisch betragen. Die restlichen Bestandteile des sich im Angebot befindlichen Fruchteises bestehen aus Trinkwasser und Zucker. Die Eissorten Cremeeis und Eiercremeeis bestehen in den meisten Fällen aus reiner fetthaltiger Vollmilch.

In dem speziellen Fall von Eiercremeeis wird hier zusätzlich zur Vollmilch mindesten 270 Gramm Ei oder zumindest 100 Gramm Eidotter oder Eigelb gegeben. Die Zusammensetzung bezieht sich auf 100 Liter Vollmilch. Die besonderen Eissorten Cremeeis und Eiercremeeis werden in den Geschmacksrichtungen Vanille, Schoko, Nougat, Nuss und auch als Krokanteis angeboten. Milcheis hingegen unterscheidet sich wiederum darin, dass der Klassiker des Speiseeises, aus mindestens 70 Prozent Milch mit 2,7 Prozent an Fett hergestellt sein muss. Dieses spezielle Speiseeis darf keinerlei Bindemittel, wie zum Beispiel Gelatine oder Stärke beinhalten. Es wird in den verschiedensten Geschmacksrichtungen, deren Vielfältigkeit keine Grenzen gesetzt, angeboten. Eine weitere besondere Eissorte ist mit dem Rahmeis zu nennen, indem eine großer, wie der Name schon verrät, Anteil an Rahm vorhanden ist. Schlicht und einfach kann man das Rahmeis auch als den Hammer an Kalorien an Stil oder in der Tüte bezeichnen. Das Eis besteht aus mindestens 60 Prozent Sahne mit einem Fettgehalt von 30 Prozent oder mehr.


Eiscreme im Allgemeinen ist die lebensmittelrechtliche Bezeichnung für eine Herstellungsform von Speiseeis, denn hier liegt der eigentliche Unterschied. Eiscreme wird hergestellt, indem man Milch pasteurisiert, danach homogenisiert, danach zu reifen beginnt und schließlich und endlich gefriert. Geschmackszutaten geben letztendlich die Geschmackrichtungen der Eiscreme vor. Eiscreme hat immer einen Milchfettanteil von mindestens 10 Prozent. Fruchteiscreme ist in gleicher Weise wie die eigentliche und traditionelle Eiscreme zu definieren nur mit dem Unterschied, dass nicht nur einfache Geschmackskomponenten in Form von Aromen zugeführt werden, sondern hier mit zusätzlich Fruchtmus und Fruchtmark gearbeitet wird. Die verwendete Milch bei dem Eis kommt mit einer Mindestfettmenge von 8 Prozent aus. Wassereis ist im Gegensatz zu anderen Speiseeissorten nicht gesetzlich geschützt. Die meisten Sorten bestehen nur aus Wasser und einigen sogenannten Hilfsstoffen, wie zum Beispiel Zitronensäure, Fett und Aromastoffe. Auch Farbstoffe werden gerne verwendet. Ein weiterer Unterschied besteht in der Herstellung, es muss nicht, wie die anderen Speiseissorten, umgerührt werden. Sojaeis ist eine neuartige Speiseeissorte auf dem deutschen Markt. Es ist ein rein pflanzliches Produkt, welches auf der Grundlage der Sojabohne hergestellt worden ist. Hier wird für die Produktion kein Milchprodukt verwendet und es ist eine große Bereicherung auf dem Speiseplan von Veganern. Softeis ist eine der beliebtesten Speiseeisarten, die es überhaupt gibt. Besonders bei Kindern kommt diese weiche und cremig-luftige Eiscreme an. Es handelt sich hier aber in keinem Fall um eine Eissorte, wie sehr oft behauptet wird. Softeis beschreibt nur die besondere Art der Herstellung von Eis. Des Weiteren wird mit der Bezeichnung auch noch die Konsistenz des Eises beschrieben, nämlich weich.

Rezepte für die Zubereitung von leckerem Eis finden Sie hier.