Bei der Herstellung kann man ebenfalls von großen Unterschieden zu der damaligen Eisproduktion sprechen. Heutzutage sind sicherlich die Rezepte viel attraktiver und ausgefallener als zu Zeiten des Mittelalters. Auch hat man heutzutage ebenfalls eine Unmenge an Möglichkeiten mehr, was die Zusatzstoffe und die Inhaltsstoffe anbelangt.

Speiseeis ist heutzutage eine Zubereitungsart für ein bestimmtes Lebensmittel, welches durch gefrieren in einen halbfesten oder auch festen Zustand gebracht wird, welches dann verzehrt werden kann. Hierzu muss aber auch gesagt werden, dass es kaum industrielle Speiseeisorten gibt, die sich mit denen aus der Privatproduktion von den Eismachern messen können. Jedoch nimmt die industrielle Produktion von Speiseeis immer größerer Dimensionen an. Wenn man bedenkt, dass alleine in Deutschland im Jahr 1994 der Verbrauch von Speiseeis von 7. 9 Liter auf ganze 8.5 Liter angestiegen ist, kann man durch aus einen Trend verfolgen der bis ins das neue Jahrtausend angehalten hat und sogar weiter gestiegen ist. Speiseeis ist ein sehr wertvolles Lebensmittel und sollte bei der Herstellung ach als solches betrachtet werden. Mit 7 Vitaminen, welche festlöslich und wasserlöslich sind ist es sicherlich ein Vorreiter. Für die Herstellung an sich ist ein enormes Fachwissen von Nöten, die recht von der Kenntnis der verwendeten Rohstoffe und der benötigten Rezepturen bis hin zur Kenntnis über die Maschinentechnologie die hierfür verwendet wird. Das gilt für die industrielle Produktion wie aber auch für manuelle Produktion von Speiseeis.

Die Produktion erfolgt in sogenannten geschlossenen Systemen und die Rohstoffe werden nach Rezeptvorlagen abgewogen und zusammengemischt. Diese Masse die durch das Zusammenmischen der einzelnen Komponenten entstanden ist, nennen die Eismacher der Vormix. Dieser wiederum wird in kleine Bestandteile unter sehr hohen Druck wieder zerlegt nur dann kann sich das Milchfett gleichmäßig verteilen und somit wird das Eis cremig in seiner Konsistenz. Die entstandene Masse wird nun pasteurisiert und dabei auf 75 Grad Celsius erwärmt, aber nur kurzzeitig um danach wieder auf 4 Grad Celsius heruntergekühlt zu werden. Dadurch verhindern die Eishersteller ein Überleben der Mikroorganismen in der Masse. Die so entstandene Masse geht nun in die Ruhe, wie die Hersteller von Eis diesen Prozess bezeichnen, denn in der Ruhephase können die zugeführten Bestandteile ihre Aromen völlig entfalten, bevor die Masse in den Freezer geht. Hat das Eis den Freezer verlassen hat es einen Temperatur von Minus 8 Grad Celsius und kann in die Abfüllstationen der industriellen Eisproduktion verbracht werden. Nach der Abfüllung in die verschiedenen Sorten wie Stieleis oder das Hörncheneis wird es weiter heruntergekühlt bis auf Minus 40 Grad Celsius und hat somit den richtigen Härtgrad für einen lange Lagerung und entsprechende Haltbarkeit. Die zum Versand abgepackten Speiseeisbestände werden im Kühlhaus bei Minus 28 Grad Celsius gelagert und bei dem Transport in die einzelnen Verkaufseinrichtungen darf eine Temperatur von mindestens Minus 18 Grad Celsius nicht überschritten werden, das ansonsten die Tiefkühlkette unterbrochen würde.

Speiseeis wird unter Verwendung der Produkte Milchpulver, Vollmilch und Milcherzeugnissen, verschieden Zuckerarten und natürlichen von einzelnen Pflanzenfetten hergestellt. Auch gehören die Produkte Honig, Früchte der verschiedensten Arten, Trinkwasser, in eineigen Fällen auch Butter und verschiedene Aromastoffe und Lebensmittelfarben zu den Zutaten, die für die Herstellung von hochwertigem Speiseeis benötigt werden, dazu. Nicht zu vergessen der Kakao und die Schokolade.