Speiseeis und Lebensmittelrecht sind zwei zusammengehörende Komponenten. Als Lebensmittelrecht ist im Allgemeinen der Querschnitt zwischen dem vorhandenen Verbraucherschutz und einer bestimmten Gefahrenabwehr im Gewerberecht zu sehen. Ganz grob gesagt geht es bei dem Lebensmittelrecht darum, dass eine Regelung gefunden wurde, die die Behandlung von Lebensmitteln geregelt hat. Nun soll durch das Lebensmittelrecht in ganz Deutschland, aber nicht nur die Gesundheit der Bevölkerung zum Beispiel vor Lebensmittelkrisen schützen, sondern soll es zur Förderung des Wettbewerbs dienlich sein. Im Klartext wird hier davon gesprochen, dass das Lebensmittelrecht ebenfalls den Wettbewerb an den einzelnen Lebensmittelmärkten anheizen soll. Dadurch wird gewährleistet, dass das Lebensmittelrecht gleichermaßen eine Regelung findet, zwischen Täuschungsgesetz und Qualitätsanforderung. In Deutschland gibt es hier eindeutige Richtlinien, die den Täuschungsschutz und den Gesundheitsschutz gleichermaßen beinhalten. Der Gesundheitsschutz steht in Deutschland aber immer an erster Stelle und wird ganz allgemein auch als Verbraucherschutz bezeichnet.

Man kann weiterhin genau sagen, dass hierzu eine ganze Reihe an Verordnungen in Kraft getreten sind, dazu zählen durchaus auch die besondere Zulassung von Zusatzstoffen, die bei der Speiseeiserzeugung ebenfalls zum Tragen kommt. Des Weiteren kann man feststellen, dass es für bestimmte Lebensmittel, wie z. B. Wein und Käse Milch und auch Speiseeis, eigene bzw. ergänzende Vorschriften und Gesetzestestexte gibt. Hier greift im ganz speziellen Fall das Speiseeisgesetz, welches im Jahr 1998 völlig neu überarbeitet wurde. Somit wurde auch Lebensmittelrecht neu geregelt und es gelten jetzt die allgemeinen Bestimmungen für die Produktion von Lebensmitteln auch für die Herstellung von Speiseeis. Das bedeutet, dass nach deutschem Lebensmittelrecht, die aufgeführten Bezeichnungen im ehemaligen Speiseeisgesetz für die unterschiedlichen Speiseeissorten nun neu in den Leitfäden für Speiseeis zusammengefasst worden sind. Somit kann nach dem deutschen Lebensmittelrecht auch weiterhin eine sehr hohe Qualität des deutschen Speiseeises gewährleistet werden. In den Leitsätzen nach deutschem Lebensmittelrecht werden ganz eindeutig die Vorlagen und Regelungen, die zur Speiseeisherstellung notwendig sind, dargestellt. Es finden sich die Anforderungen an bestimmte Zutaten und spezielle Zusammensetzungen sowie die unterschiedlichen Bezeichnungen von Eis und dessen Sorten. Nach deutschem Lebensmittelrecht wird auch ganz deutlich, dass Eis oder Speiseeis eine Basisbezeichnung für bestimmte Zubereitungen darstellt, welche aber wiederum nicht gänzlich den besonderen Anforderungen und Bestimmungen einiger spezieller Eissorten entsprechen müssen. Hierunter werden unter anderem auch die speziellen Sorten gezählt, in denen sich weniger Milchfette befinden oder Eissorten, die ausschließlich nur mit pflanzlichen Fetten zubereitet werden. Nach deutschem Lebensmittelrecht können Eis oder spezielle Speiseeissorten auch in den verschiedensten Kombinationsformen mit anderen Lebensmitteln in Verbindung gebracht werden. Hier sind im Einzelnen die Sorten, die mit Fruchtsoßen oder Schokosoßen überzogen sind, oder Sorten mit Waffeln, mit alkoholischen Zusätzen oder Eistorten, gemeint. Ebenfalls ist nach deutschem Lebensmittelrecht eine besondere Lebensmittelkennzeichnung vorgeschrieben und diese trifft natürlich auch für Speiseeis zu.


Weiterhin ist anzumerken, dass nach deutschem Lebensmittelrecht, Eis auf mindestens Minus 18 Grad Celsius gekühlt werden muss. Also bedarf es auch einer speziellen Lagertechnik, für die bestimmte Geräte Voraussetzung sind. Die sogenannten Lagerautomaten müssen dementsprechend über eine leistungsstarke Kühlung verfügen.
Ergänzend zum Lebensmittelrecht ist zu sagen, dass Bezeichnungen für Eis und Mindestanforderungen für die erlaubte Zusammensetzung in der Lebensmittelkennzeichnungs-verordnung zusammengefasst sind.